Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gläubige unserer Pfarreiengemeinschaft,
„Es ist Zeit, für das, was war, Danke zu sagen – damit das, was wird, unter einem guten Stern beginnt.“
Diesen Gedanken habe ich mir als Thema für die kommende Zeit zu Herzen genommen. Ich muss mich von Ihnen verabschieden. Dabei fällt mir nochmal richtig auf, dass die zwei Jahre, die ich in dieser Pfarreiengemeinschaft tätig war, eine sehr kurze Zeit waren. Zu kurz, um alle Menschen kennenzulernen, alle Geschichten zu hören und all das umzusetzen, was ich mir vielleicht vorgenommen hätte. Manch einer hat sich vielleicht auch gefragt: „War sie eigentlich da?“ – ja, ich war da, mit halber Stelle, aber mit ganzem Herzen und vollem Einsatz!
Und doch: Auch wenn es eine kurze Zeit war, habe ich sie als reich empfunden. Reich an Begegnungen, an Gesprächen, an gemeinsamem Glauben. Besonders am Herzen lagen mir in meiner Arbeit die Firmvorbereitung sowie die Begegnungen mit den Seniorinnen und Senioren, besonders bei meinen Besuchen im AWO-Heim und in der Tagespflege. Diese Vielfalt hat meinen Dienst hier so besonders gemacht.
Ich durfte Sie begleiten – in schönen Momenten, wenn wir gemeinsam gefeiert haben, in festlichen Gottesdiensten, beim Pfarreifasching. Ich durfte aber auch in schweren Stunden, in Zeiten des Abschieds und der Trauer für Sie da sein. Dafür bin ich von Herzen dankbar. Es war mir eine große Ehre, ein Stück Ihres Weges mitgehen zu dürfen. Jung und Alt – Sie alle werden mir fehlen.
Auch wenn ich sicher nicht alle so kennenlernen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte, nehme ich viele Gesichter und noch mehr Erinnerungen mit. Und ich bin überzeugt: Was wir miteinander geteilt haben, geht nicht verloren.
Nun führt mein Weg weiter und wie bei jedem Abschied schwingt Wehmut mit. Aber auch Vertrauen, Vertrauen darauf, dass Gott alle Wege mitgeht: den Weg dieser Pfarreiengemeinschaft genauso wie meinen neuen Weg.
Ich möchte mich gerne auch persönlich von Ihnen verabschieden:
Meine Verabschiedung findet am Sonntag, 19. Juli 2026 um 14.30 Uhr in Sand statt.
Das wird meine Verabschiedung aus dem Dienst in diesem Pastoralen Raum sein, der mit meinem Stellenwechsel zum 1. September endet.
Deshalb möchte ich Sie alle – aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft – ganz herzlich einladen, wenn Sie sich von mir verabschieden möchten: „Hüpfen“ Sie für diesen Anlass gern rüber. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort noch einmal zu sehen.
So sage ich Danke – für Ihr Vertrauen, Ihre Offenheit, Ihr Mitgehen. Und ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen, damit alles, was auf Sie zukommt, unter einem guten Stern steht.
Es grüßt Sie, auch im Namen von Pfarrer Weck und Catharina Fastenmeier
Leandra Lunk
Pastoralreferentin


